Singapur – Die USA und Singapur haben am Rande der 11. Singapore International Cyber Week ihren vierten gemeinsamen Cyber-Dialog geführt. Wie das US-Außenministerium am Mittwoch mitteilte, bekräftigten beide Seiten ihre Bereitschaft, entschlossener gegen Cyberbedrohungen vorzugehen und bösartige Akteure weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Den Vorsitz hatten der Nationale Cyber-Direktor des Weißen Hauses, Sean Cairncross, und die Chefin der Cyber Security Agency of Singapore, Gwenda Fong.
Der US-Delegation gehörten Vertreter des Office of the National Cyber Director, des Außenministeriums, der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency, des FBI, der Transportation Security Administration und von Homeland Security Investigations an. Auf singapurischer Seite waren die Cyber Security Agency, das Ministerium für digitale Entwicklung und Information sowie die Polizei beteiligt.
Im Mittelpunkt standen laut Mitteilung die Abwehr bösartiger Cyberakteure durch Informationsaustausch, gemeinsame Strafverfolgungseinsätze, öffentliche Zuschreibungen und weitere Instrumente staatlicher Macht. Zudem ging es um die Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen angesichts von Innovationen im Bereich Superintelligenz. Beide Seiten erörterten gemeinsame Wege, Angreifer, die kritische Infrastruktur und Zivilpersonen ins Visier nehmen, mit Kosten zu belegen. Die Delegationen betonten zudem Möglichkeiten, die Cybersicherheit mit Ländern der Region zu stärken, verbreitete Cyberkriminalität zu bekämpfen und die Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen zu unterstützen. Die USA kündigten an, die Zusammenarbeit mit Singapur bei diesen Prioritäten fortzusetzen.
