FAIRFAX. Ein innovatives Kunstprojekt an der George Mason University zur Unterstützung von US-Militärangehörigen und Veteranen hat eine namhafte finanzielle Förderung erhalten.
Wie die Universität am Dienstag bekannt gab, fließen dem Projekt „Military and Veteran Community Rehearsed Reading“ (MVCRR) insgesamt 24.995 US-Dollar zu. Die Mittel stammen von „Creative Forces®: NEA Military Healing Arts Network“, einer gemeinsamen Initiative der nationalen Kulturstiftung der USA sowie des Verteidigungs- und Veteranenministeriums.
Stärkung von Resilienz durch gemeinsames Vorlesen
Das MVCRR-Projekt ist eine strategische Erweiterung der universitären „Veterans and the Arts Initiative“, die seit 2014 bereits mehr als 20.000 Menschen aus dem Militärumfeld durch Workshops und Veranstaltungen begleitet hat. Ziel des neuen Programms ist es, Militärangehörige und Veteranen durch das gemeinsame, angeleitete laute Vorlesen von Theaterdrehbüchern zu unterstützen.
Das kollaborative Geschichtenerzählen soll die kreative Ausdrucksfähigkeit und die Resilienz der Teilnehmer stärken sowie die soziale Verbundenheit untereinander und zur Gemeinschaft fördern. Das Konzept bietet einen niederschwelligen, barrierefreien Zugang zu künstlerischer Erfahrung, der das Wohlbefinden, die Kommunikationsfähigkeit und das kameradschaftliche Miteinander abseits des klassischen Alltags stärken soll.
Öffentliche Vorführungen geplant
Das Programm ist in zwei jeweils sechswöchige Zyklen unterteilt. Am Ende jeder Reihe steht eine öffentliche Abschlusspräsentation, bei der die gelesenen Stücke vor Freunden, Familienmitgliedern und der regionalen Öffentlichkeit vorgetragen werden.
Die Fördermittel wurden für den Zeitraum von Juli 2026 bis Ende Juni 2027 bewilligt. Verantwortet wird das Projekt von einem interdisziplinären Team der Hochschule, dem unter anderem die Forschungs-Professorin Niyati Dhokai und Theater-Dekan Rick Davis angehören.
